Wenn ein Kaminofen beim Heizen unangenehm riecht, sorgt das schnell für Verunsicherung. Besonders zu Beginn der Heizperiode oder nach längeren Pausen kann ein Geruch auftreten.
In vielen Fällen ist die Ursache harmlos und leicht zu beheben.
Schnellcheck
- Wird der Ofen zum ersten Mal in der Saison genutzt?
- Liegt Staub auf dem Ofen oder im Brennraum?
- Wird feuchtes Brennholz verwendet?
- Ist der Kaminofen neu?
Ursachen
Gerüche entstehen häufig, wenn sich Staub oder Rückstände auf heißen Oberflächen verbrennen. Nach längeren Heizpausen kann sich im Brennraum oder auf dem Ofen Staub sammeln, der beim ersten Anheizen riecht.
Auch feuchtes Brennholz oder lackiertes/bahandeltes Holz kann zu unangenehmen Gerüchen führen, da es schlechter verbrennt und mehr Rauch und Rückstände erzeugt.
Bei neuen Kaminöfen liegt der Geruch häufig an Schmiermitteln oder Rückständen aus der Produktion, die beim ersten Heizen ausgasen. Das ist in der Regel unbedenklich und verschwindet nach einigen Heizvorgängen.
Lösungen
Oft genügt eine gründliche Reinigung des Brennraums und des Ofenrohrs, um Gerüche zu vermeiden. Auch Staub auf dem Ofen sollte entfernt werden.
Außerdem sollte nur trockenes und unbehandeltes Brennholz verwendet werden.
Bei neuen Kaminöfen verschwindet der Geruch meist nach den ersten Heizvorgängen von selbst.
Tipp vom Profi
Nach längeren Heizpausen lohnt sich ein kurzer Blick in den Brennraum und auf die Umlenkplatte. Dort sammeln sich häufig Staub und Ablagerungen, die beim ersten Anheizen Gerüche verursachen können.
Wann Fachmann
Wenn der Geruch dauerhaft auftritt, obwohl der Ofen sauber ist und trockenes Brennholz verwendet wird, sollte der Abgasweg überprüft werden.
Auch ungewöhnlich stechende oder chemische Gerüche sollten abgeklärt werden.
Fazit
Ein riechender Kaminofen ist in vielen Fällen kein Defekt, sondern entsteht durch Staub, Ablagerungen oder die ersten Heizvorgänge eines neuen Ofens.
Mit einer kurzen Reinigung und trockenem Brennholz lassen sich die meisten Gerüche vermeiden.